Projekte

Hier siehst Du Beispiele von Projekten in Räumen auf Zeit.

AKTUELL: Projektraum des Stadtmuseums Oldenburg // Lange Str. 74

Die Loge, gegründet im Mai 2020, ist ein freies Theater-Kollektiv, bestehend aus Clara Kaiser und Mathilda Kochan, welches anläßlich der Corona-Problematik angefangen hat, Theater für einen einzelnen Zuschauer zu machen. Das erste Projekt „Killing Loneliness“ fand über mehrere Wochen in der Oldenburger Innenstadt statt und gab vielen Menschen die Möglichkeit, trotz Lockdown Live-Performances, Eins-zu-Eins-Theaterstücke und kleine Kunstwerke zu genießen. Das unglaubliche Echo auf dieses Projekt hat gezeigt, wie wichtig Kultur gerade in diesen Zeiten ist und wie sehr die Menschen nach solchen Angeboten dürsten.

In „Fürchtet Euch Nicht“ versuchen die Künstler*innen sich mit der ungewöhnlichen Situation auseinanderzusetzen, mit der sie sich tagtäglich konfrontiert sehen. Ängste, Verluste, Unsicherheit aber auch das Selbstbild und die Fragen, die man sich gerade stellt, beschäftigten sie diesmal bei ihrer künstlerischen Arbeit. 

Rituale und Gegenstände, die einem bekannt vorkommen aber ihre Relevanz verloren haben, tauchen hier verfremdet auf und werden mit neuem Sinn erfüllt. 

Öffnungszeiten:

12. Juni – 11. Juli 2021: Freitag bis Sonntag jeweils 18 bis 21 Uhr

weitere Infos: http://www.dieloge.org


AKTUELL: Projektraum des Stadtmuseums Oldenburg // Lange Str. 74

In der Lange Str. 74 befindet sich der erste von insgesamt sechs Projekträumen, die das Stadtmuseum über den Zeitraum der Schließung hinweg bespielen wird. Mit dem Projektraum geht das Stadtmuseum bewusst in die Oldenburger Innenstadt und gibt dort Einblicke in die aktuelle Arbeit des Museums. Besucherinnen und Besucher können sich über viele Themen rund um das Neue Stadtmuseum und die Arbeit in den Stadtteilen informieren. Außerdem laden verschiedene Interaktionsformate zur Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern ein.

Durch das Bespielen eines Geschäftsleerstands bietet das Stadtmuseum auch eine Perspektive auf die Frage, wie Leerstände in der Oldenburger Innenstadt übergangsweise kreativ genutzt werden können. In dieser Hinsicht soll auch zur Diskussion zur Stadtentwicklung angeregt werden. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann betont: „Kreative Leerstandsnutzungen wie die des Stadtmuseums bieten nicht nur attraktive Möglichkeiten für die Überbrückung bis zur gewerblichen Neuvermietung. Sie schaffen auch Räume für Kommunikation und Begegnung. Die Oldenburger Innenstadt profiliert sich damit als Kultur- und Kreativquartier.

© Stadtmuseum Oldenburg

Öffnungszeiten:

12. Juni – 15. August 2021: Montag bis Samstag jeweils 10 bis 18 Uhr, Sonntag, 25. Juli 10 bis 18 Uhr

weitere Infos: https://www.stadtmuseum-oldenburg.de


AKTUELL: Ausstellung Timmas, Jaschinski und Meichsner // Schlosshöfe

Petra Timmas studierte Design in Reutlingen und war Gaststudentin im freien Zeichnen bei Professor Geilen an der FH Bielefeld. Sie ist selbstständige Malerin und Designerin und lebt im Oldenburger Land  und in Gut Glück bei Fuhlendorf in Mecklenburg-Vorpommern.  In der Ausstellung in den Schloßhöfen werden Aquarelle, Tuschezeichnungen und Ölbilder zu sehen sein.

Petra Jaschinski bezeichnet ihren Stil als „altmeisterlich“, ihre Farbpalette ist nach jahrelangem Experimentieren deutlich reduziert. Die Künstlerin baut ihre Bilder in zarten Öllasuren aus Hell- und Dunkelkontrasten auf, wobei die subtile Abstufung der Farben und nicht zuletzt die akkurate Imprimitur des Malgrundes wichtige Instrumente darstellen. 

Barbara Meichsner stellt einen Mix mit Objekten aus verschiedenen Materialien aus. Das Werk “ Tanzpalast“ ist z.B. aus Gips, Keramik, Kunststoff etc .gearbeitet, der Körper aus Alabaster. Seit 2001 ist sie als freischaffende Künstlerin tätig, arbeitet autodidaktisch und ist seit 2009 Mitglied im BBK Oldenburg. Im Mittelpunkt ihres Schaffens steht der Mensch, dessen inneres und äußeres Ausdrücken sie sowohl in der Malerei als auch in der Bildhauerei darzustellen versucht.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch die Schlosshöfe Oldenburg, die die Fläche zwischen zwei Vermietungen für die Künstlerinnen zur Verfügung stellt.

Öffnungszeiten: Freitags und Samstags jeweils 13:00 – 17:00 Uhr bis zum 10.07.2021

Freier Eintritt, eine Terminvergabe und Datenerfassung finden vor Ort statt. Der Besuch ist zeitgleich für maximal fünf Besucher*innen zugelassen.


Ausstellung Szepanski und Wolff-Szepanski // Schlosshöfe

Reinald Szepanski wurde 1955 in Düsseldorf geboren, lebt seit 1987 in Oldenburg und zeigt sein Wirken – seit 2005 auch als Mitglied im BBK Oldenburg – in vielen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen. Ingeborg Wolff-Szepanski wurde 1950 in Oldenburg geboren. Sie hatte frühzeitig Kontakt zur Kunst durch ihren Vater (er gehörte in den 30/40er Jahren zur Adolf Niesmann Maler- Gruppe) und den Kunstlehrer und Künstler Werner Tegethof.

Beide zeigen Acrylarbeiten, wobei Ingeborg Wolff-Szepanski eher realistische Motive verarbeitet, die zum Teil in unterschiedlichen Techniken auf Leinwand oder Holz mit Pinsel, Spachtel und Fingern abstrahiert werden. Reinald Szepanski malt abstrakt und sieht seine Bilder bewußt als Inspirationsquelle für die eigene Wahrnehmung. 

Die Ausstellung wird ermöglicht durch die Schlosshöfe Oldenburg, die die Fläche zwischen zwei Vermietungen für die Künstler*innen zur Verfügung stellt. 

Öffnungszeiten: Freitag und Samstag jeweils 13:00 – 17:00 Uhr bis zum 29.05.2021

Schloßplatz 3, 26122 Oldenburg im Erdgeschoss/am Rondel 

Freier Eintritt, eine Terminvergabe und Datenerfassung finden vor Ort statt. Der Besuch ist zeitgleich für maximal fünf Besucher*innen zugelassen. 


Killing Loneliness // Kurwickstraße 11

Juli 2020. Theater machen in Corona-Zeiten. Was bedeutet das? Und geht das gerade überhaupt „nicht virtuell“?

weitere Infos: http://www.dieloge.org


Oldenburger Kunstschule // Gaststraße 16

Wie wollen wir leben? Diese Frage stellen wir uns in Oldenburg immer wieder einmal. Antworten suchen und finden Medienkünstler*innen, die als artist in residence im Stadtatelier öffentlich arbeiten.