re:claim PLATZ

ein Projekt von RAUM AUF ZEIT im Rahmen vom re:claim Festival 2022.

RAUM AUF ZEIT hat Oldenburger:innen gefragt: Wie sieht für euch ein Kulturplatz für alle aus? Über Umfragen über Social Media und die NWZ wurden zahlreiche Antworten gesammelt.
Aus den Antworten erstellten “Die Jungs Wandgestaltung” ein Kunstwerk, dass am 26.06.2022 mit Begleitung durch “Die Jungs Wandgestaltung”, RAUM AUF ZEIT und Bürger:innen gemeinsam auf den Platz gemalt wurde.

So entsteht aus einem öffentlichen und von Bürger:innen bisher weitestgehend ungenutzten Platz ein Ort, der zum Zusammenkommen und gemeinsamem Nachdenken über Stadtgestaltung einlädt. RAUM AUF ZEIT will durch die zeitweise Gestaltung des Platzes mit abstrakter Streetart der Utopie eines freien und gemeinschaftlich gestalteten öffentlichen Ortes Raum geben und die Oldenburger:innen dazu anstiften, den Platz mit ihren Ideen, auch weiterhin, zu gestalten. Das Asphalt-Kunstwerk soll subtil auf den Platz aufmerksam machen – geschaffen von Bürger:innen für Bürger:innen für eine buntere, lebenswerte Stadt.

Weiter unten seht ihr Auszüge aus Antworten, die eingesendet wurden und die die Basis der Street Art sind.

Konzept: Pia Wienholt

kulturell inklusiv bunt modern urban gemütlich regional divers mobil community jung & alt

„ein Platz der Zusammenkunft“

„ein Open-Air Kino“

„eine kleine Sport und Freizeitfläche z. B. 2 Beton Sitzbänke, 1 Beton Tischtennisplatte, 2 Basketballkörbe“

„eine feine Outdoor-Kartbahn.“

„ein Beachfeld mit einem schönen modernen Spielplatz und ein Biergarten direkt dran“

„ein Biergarten mit Kinderspielecke“

„ein paar Bäume mit Grünfläche und Teich oder Regenwasserrückhaltebecken“

„ein Tiny-Houses-Platz“

„eine Skatebahn auch für Rollschuhe“

„eine riesen Obstwiese“ 

„eine Openair Fläche. Ist direkt am Bahnhof, also leicht zu erreichen und keiner wird vom Lärm gestört da die Züge genauso laut sind.“

„ein Watt En Schlick in Miniaturgröße. Urban culture, Bands aus Stadt und Region, Graffitis von Oldenburger Größen, ab und an Installationen, ein Treffpunkt für jung und alt aller Nationen, Religionen etc.“

Musik Kino Sport Kunst Tanzfläche Sitzmöglichkeiten Kinderspielplatz Biergarten Skatepark Obstbäume Basketball Fahrradparcours Ausstellungen Streetfood workshops Café Spielplatz Beachfeld Kartbahn Tiny Houses containerplatz etc.

„Meine Idee, die ich schon lange mit mir rumtrage, ist entstanden, weil ich in der Nähe wohne und während der gesperrten Monate häufig mit meiner Tochter dort Radfahren geübt habe. Wie toll wäre ein aufgemalter/ aufgesprühter Fahrradparcours bzw. kreativer Verkehrsübungsplatz für Kinder mit mobilen Hindernissen, auf dem die Kleinen wie wild Dreirad, Laufrad, Fahrrad, Roller etc. fahren üben könnten. Dazu ein paar mobile Sitzgelegenheiten für die Eltern und eine (grüne) Abgrenzung zum Parkplatz. Gerade an den Wochenmarkttagen, wo so viele Familien auf der kleinen Fläche vorm Standesamt sitzen und ihre Kinder NICHT frei laufen lassen könne, wäre das ein perfekter Ort zum Treffen und Spielen. Rollplatz statt Parkplatz.“

„Unsere Idee wäre, die Fläche mit mobilen Einheiten bestücken, zum Beispiel mit Überseecontainern – das ist hip und zeitgemäß, zudem: mobil, also jederzeit räumbar. Für die Container wäre eine kulturelle Nutzung naheliegend mit Fotoausstellungen, Workshops und Vorträge, vielleicht in der Kombination mit dem Angebot eines kleinen Cafés. Das wäre eine ideale Ergänzung zu den kulturellen Angeboten in der Alten Maschinenhalle und den Inszenierungen des Staatstheaters in der Exerzierhalle.“

„Um den Platz zu beleben, wäre die Idee einen Ort zu gestalten, an dem viele kleine, dauerhafte auf dem Platz integrierte Streetfood Wagen mit Essen und Getränken einen Platz finden. Diese könnten beispielsweise mit einer Grünfläche angelegt werden, sodass die Gäste sich davor gemütlich hinsetzen können. Dazu könnte es im Mittelpunkt dann Straßen- bzw. Livemusik oder künstlerische Aktivitäten geben, um die Gäste zu unterhalten. Idealerweise gibt es dafür eine kleine Bühne, sodass die Gäste von allen Seiten Blick darauf haben. Vorstellbar wäre zudem eine kleine Tanzfläche vor der Bühne anzulegen, sodass sich die Gäste ebenfalls bewegen können. Des Weiteren könnte für schlechtes Wetter eine Überdachung etabliert werden, wie z.B. am Tanzbrunnen in Köln.“